Sascha E. Lübke


Sascha E. Lübke: Präludium

Gedichte Sascha E. Lübke

1.
Man müsste SpracheWorte empfinden,
das Nichts schleudern zu können;
mit Wucht aufGegen IrrtümerSystemeAngst.
Lachhaft. Ein Sprung.
Ich versuche mich zu beherrschen,
vor mir zu fliehen.
Sprache ist ein zu GrobSchwachMechanischInstruktivIrrtum
Apparat,
mittelbar.

2.
Mir fehlt die Konzentration;
Verliere mich mit jedem Schritt, lasse mich hinter mir.
Ich spüre nur einen Willen-
Der Wille zur Zerstörung.
Ich vernichte mich in jedem Moment.
Die Gedanken strömen sich aus, verknäulen sich,
ich dazwischen finde nichts-ZWEIFEL.

Sascha E. Lübke: Bleicher Rauch

Gedichte Sascha E. Lübke

Bleicher Rauch
Der zerbrochne Weg
ANGENOMMENPUNKTZERSTÖRUNG
Entwicklung
pflichterklärt
abfall am stück
Das entzieht
Verfall
Erhellt
Zwischen Finsternis
Ein werkzeug

Sascha E. Lübke: Schwere Seiten

Gedichte Sascha E. Lübke

Schwere Seiten
lustverstreckt
Es zerrt Windet
Kettet Knotet an den Ball
Der ketzt
zerrollt
Über und fahren
Die stumpfe Haut gräbt
sich in den Beutel
Deines
fühlbaren

Sascha E. Lübke: Der Schritt

Gedichte Sascha E. Lübke

Der Schritt
Auf
WEICHEN
Hügeln
So etwas wie ein Hammer
Oder eine Zunge
Körnig vertreibt es
Wild
Wille
Besitzt es den Verlust
Da fließt die Einsamkeit
Gefesselt auf gefrorenem Grün
Das Ende ist zusammengezogen
Ein Erwachen
ODER LEERES SPIEL
Ist dabei
Einklang
steht

Sascha E. Lübke: Was Haar und fällt …

Gedichte Sascha E. Lübke

Was Haar und fällt
Mir dein Gesicht
Du wirkst verloren
Im Moment verloren
Wirkt der Moment
Du
Wort geht
Leicht
Was
Anders
Was anders
Zu leicht
Auflösung
Die Karte an der Wand
Dem Schrank
wenden lehnend
Viel zu leicht
Schwanken die Augen
Deine
In Reihen
Stürzt was muss
Steigt hervor
Gepflanzt auf den Winkel
Der Blick der wiegt
öfter
hin und herausreißt